Johannes Brahms “Ein deutsches Requiem”

Sonntag, 13. November 2022, 15:00 Uhr
Lichtwarksaal, Neanderstraße 22, 20459 Hamburg

Hanjo Kesting zu Interaktionen zwischen Wort und Musik

Eine Veranstaltung des Komponisten-Quartier Hamburg e.V.
Eintritt frei, Spenden willkommen

Her-/Zukunft

Johann Bellmann

Johannes Brahms

 

 

 

 

 

 

 

 

Dienstag, 15. November 2022, 18:00 Uhr

Lichtwarksaal, Neanderstraße 22, 20459 Hamburg

Her-/ Zukunft

Inspirationen der Komponisten Bach, Chopin, C. und R. Schumann, Debussy, Schönberg und J. Harneit.

Tenor: Johann Bellmann, Moderation und Klavier: Christiane Behn

Es werden frühe und weitgehend unbekannte  Lieder op.3, op.6 und op.7 des 18-20-jährigen Brahms mit Texten aus seinem Leben verbunden und dazwischen Einflüsse anderer Komponisten auf Brahms sowie Brahms’ eigene Einflüsse auf Komponisten aufgezeigt.

Eine Veranstaltung der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg Internationale Vereinigung e.V.

Eintritt frei

Brahms-Institut Lübeck eröffnet neue Ausstellung

Am 7. Mai, dem Geburtstag von Johannes Brahms, eröffnet das Brahms-Institut an der Musikhochschule Lübeck (MHL) seine neue Ausstellung: “Der junge Brahms – Zwischen Natur und Poesie”. Die Schau nimmt den jungen Norddeutschen in den Blick und entdeckt dabei andere Seiten des Musikers als die gängige Brahms-Rezeption. Die Ausstellung ist zugleich der Auftakt für das 30. Brahms-Festival an der MHL.

Institutsleiter Wolfang Sandberger wird eine Einführung zur Ausstellung geben. Foto: Archiv/Brahms-Institut/Ruvolo.

Das Festival hat sich mit einem Schwerpunkt zum 200. Todestag von E.T.A. Hoffmann vom 6. bis zum 15. Mai ganz der Romantik verschrieben.

Das populäre Bild von Johannes Brahms (1833 – 1897) prägen seine Altersfotografien: Da sitzt der bärtige Brahms im Garten und schaut versonnen-melancholisch in die Kamera. Die neue Ausstellung im Brahms-Institut an der MHL nimmt dagegen den noch jungen Komponisten in den Blick. Institutsleiter Prof. Dr. Wolfgang Sandberger: “Der junge Brahms ist ein genialer Feuerkopf, der romantische Literatur verschlingt. Er identifiziert sich mit einer Kultfigur wie Johannes Kreisler aus der Feder von E.T.A. Hoffmann. Diese Hoffmann-Begeisterung und seine Musik liegen eng beieinander. Gerade das macht den jungen Brahms für uns heute so interessant.”

Die Ausstellung zeigt die Inspirationsquellen des jungen Komponisten in rund 80 Exponaten, die vorwiegend aus der eigenen wertvollen Sammlung des Instituts stammen. Dazu gehören Briefe, Fotografien, Noten und Bücher aus der Bibliothek von Johannes Brahms. Zahlreiche Objekte sind erstmals in einer Ausstellung für die Öffentlichkeit zu sehen. Musikbeispiele und Textlesungen ergänzen die Schau um eindrückliche Hörerfahrungen.

Der 21-jährige blonde Johannes sei einer der “schönsten und genialsten Jünglinge” — so Robert Schumann. Die Werke von E.T.A. Hoffmann und Joseph von Eichendorff ziehen Brahms damals in ihren Bann. Mit dem ‚Kapellmeister Kreisler‘ identifiziert er sich so sehr, dass er Autografe und Briefe sogar als “Johannes Kreisler” unterschreibt. In einem Band mit sämtlichen Erzählungen Hoffmanns zeugen zahlreiche Anstreichungen des Komponisten von seiner begeisterten Lektüre. Der junge Brahms hat eine innige Beziehung zur Natur, die ihn ebenfalls zu Kompositionen inspiriert. Briefe und andere Exponate lenken den Blick auf seine romantische Rheinreise oder seine ebenfalls literarisch vermittelte Schottland-Begeisterung.

Zur Ausstellung “Der junge Brahms – Zwischen Natur und Poesie” erscheint am 1. Juli ein Katalog in Kooperation mit dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Sie wird am Samstag, 7. Mai, um 15 Uhr in der Villa Brahms eröffnet. Institutsleiter Wolfang Sandberger gibt eine Einführung, durch die Ausstellung führt im Anschluss Stefan Weymar. Jaskeerat Singh Gill spielt Brahms‘ Variationen über ein Thema von Robert Schumann op. 9.

Die Ausstellung ist während des Brahms-Festivals vom 7. bis 15. Mai täglich und anschließend bis zum 17. Dezember jeweils am Mittwoch und Samstag von 14 bis 18 Uhr in der Villa Brahms (Jerusalemsberg 4, 23568 Lübeck) zu sehen, der Eintritt ist frei.

Vom 6. bis zum 15. Mai thematisiert das Brahms-Festival unter dem Motto “Fantastisch” in 33 Konzerten die intensiven und vielfältigen Einflüsse E.T.A. Hoffmanns auf Brahms und viele weitere Komponisten von der Romantik bis zur Gegenwart. Alle Informationen zum Brahms-Festival unter www.brahms-festival.de

Benefizkonzert mit Matthias Kirschnereit

Matthias Kirschnereit spielt am 29. November 2021 um 20 Uhr in der Martin-Luther-Kirche gemeinsam mit dem Rungholt Ensemble und dem Dirigenten Ettore Prandi ein Benefizkonzert für die Sanierung der Orgel der Kirche. Auf dem Programm stehen Werke von Joseph Haydn, Johann Sebastian Bach und Johann Adolph Hasse. Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten der Orgelsanierung werden erbeten. Bitte melden Sie sich vorab an. Das Konzert findet nach 2G-Regel statt. Bitte halten Sie einen Nachweis über eine Covid19-Impfung oder – Genesung bereit.

 

Konzert mit Werken von Johannes Brahms am 11. September in Alsterdorf

Die Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg veranstaltet ein Festkonzert zu Ehren von Cord Garben, dem langjährigen Präsidenten der Johannes Brahms Gesellschaft Hamburg.
Auf dem Programm stehen ausschließlich Werke von Johannes Brahms, unter anderem erklingen Lieder, Liedbearbeitungen (Cord Garben), Fantasien für Klavier aus op. 116 sowie das wundervolle Trio für Klavier, Horn und Violine op. 40. Mitwirkende Künstlerinnen und Künstler sind:
Iris Vermillion (Mezzosopran), Christiane Behn (Klavier), Andrej Bielow (Violine), Felix Klieser (Horn), Cord Garben (Klavier), David Stromberg (Violoncello) und Matthias Kirschnereit (Klavier).

Der Eintritt ist frei, Spenden werden erbeten.

Das Konzert ist eine Veranstaltung der sogenannten 2G-Regel. Zugelassen sind daher nur vollständig gegen Covid-19 geimpfte sowie genesene Gäste. Entsprechende Nachweise müssen mitgebracht werden. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren sind von der Regelung ausgenommen und dürfen ohne diese Regelungen am Konzert teilnehmen.
Ein medizinischer Mund-Nasenschutz (FFP2- oder OP-Maske) muss bitte mitgebracht werden und ist beim Einlass und auf dem Weg zur Toilette sowie zum Sitzplatz zu tragen. Am Platz darf die Maske abgenommen werden.

Datum: 11. September 2021

Uhrzeit: 18:00 Uhr, Einlass ab 17:30 Uhr

Ort: Martin-Luther-Kirche in Hamburg Alsterdorf, Bebelallee 156, 22297 Hamburg

 

 

Historische Deckenmalerei im Brahms-Museum entdeckt!

Zum 50-jährigen Museumsjubiläum (Eröffnung war am 26. August 1971) hat uns das historische Haus von 1751 unerwartet selbst beschenkt: Im Rahmen restauratorisch fachkundiger Renovierungsarbeiten während der pandemiebedingen Schließung des Museums kam eine bisher verborgene historische Deckenmalerei zum Vorschein. Sie war durch eine weitere Holzdecke von ca. 1900 und eine Schicht Gipskartonplatten aus den 1960er Jahren verdeckt. Die Deckenmalerei stammt laut Restaurator*innen und des Denkmalschutzamtes Hamburg aus der Zeit um 1751 und ist damit über 270 Jahre alt. Der freigelegte Fund wurde konserviert und wieder mit den Deckenbohlen verschlossen – ein Teil allerdings wird künftig dauerhaft im Erdgeschoss des Museums in der Peterstraße 39 zu bestaunen sein. Unter einer Panzerglasplatte an der Decke des Eingangsbereichs ist der Ausschnitt der historischen Malerei zu sehen.

Zum Tag des offenen Denkmals am 12. September 2021 werden von 10 bis 12 Uhr im noch nicht wieder eröffneten Museum die Filme zum Ablauf der Renovierungs- und Umbauarbeiten zu sehen sein. Bei dieser Gelegenheit ist auch ein erster Blick auf den Deckenausschnitt mit der historischen Malerei möglich. Der offizielle Wiedereröffnungstermin des Brahms-Museums im Herbst steht noch nicht fest.

 

Brahms-Studien – Band 19 – erscheinen bald!

Die neuen BRAHMS-STUDIEN erscheinen in den nächsten Wochen. Band 19 ist ein über 400 Seiten starkes Heft, das hochkarätige Beiträge der Brahms-Forschung vereint.

Seit 1974 gibt die Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg die Brahms-Studien heraus. Als Forum der nationalen und internationalen Brahms-Forschung publiziert die Reihe wissenschaftliche Beiträge wie Untersuchungen zu biographischen, werkanalytischen und rezeptionsgeschichtlichen Themen. Zudem beleuchten die Brahms-Studien das aktuelle Brahms-Bild hinsichtlich editorischer und interpretatorischer Fragen. Die Reihe wendet sich ebenso an Brahms-Forscherinnen und -Forscher wie an Musikerinnen und Musiker sowie interessierte Laien.

Wir informieren an dieser Stelle, sobald der neue Band verfügbar ist.
Ein kleiner Vorgeschmack auf das neue Heft gibt das Inhaltsverzeichnis: Bahms-Studien19_Inhalt